Institut für Jugendkulturforschung

Fachbeitrag: Leben im Ausnahmezustand: Wie reagieren junge Frauen?

Die große Angst vor dem zweiten Lockdown - Leben im Ausnahmezustand: wie junge Frauen damit umgehen

Der Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 kam für junge Menschen völlig unerwartet. Nahezu über Nacht wurden sie aus ihren Alltagsroutinen herauskatapultiert und fanden sich unvorbereitet im Ausnahmezustand wieder. Vieles von dem, was bislang Teil des gewohnten Lebensvollzugs war, war nun plötzlich nicht mehr möglich. Und so manches, was jungen Menschen wichtig ist, beispielsweise in der Freizeit rauszugehen, FreundInnen zu treffen, neue Leute kennenzulernen, zu reisen und neue Eindrücke zu sammeln, war gar untersagt. Die Situation war völlig neu und verstörend. Hinzu kam die Unsicherheit, wie gefährlich das Virus denn nun wirklich ist: Jede vierte junge Frau hatte große Angst, sich anzustecken.

Im Herbst 2020 mehrt sich nun die Sorge, dass uns eine zweite Welle einen weiteren Lockdown bescheren könnte. ExpertInnen verweisen darauf, dass sich psychische Belastungen, die wir aus der ersten Welle mitgenommen haben, erst verzögert äußern. Unsicherheit, wie es weitergehen soll, und die Frage, wie lange die Covid-19-Pandemie unseren Alltag noch bestimmen wird, bleiben Thema. Was bedeutet das alles für junge Menschen? Und wie gehen sie damit um?

Das Institut für Jugendkulturforschung hat sich im Rahmen einer Repräsentativ-Umfrage unter 500 jungen Frauen im Alter von 16 bis 29 Jahren angesehen, wie sie den ersten Lockdown erlebten. Die Ergebnisse zeigen, wie unterschiedlich sie darauf reagierten, aber auch, wo man in der aktuellen Pandemie-Phase ansetzen kann. Lesen Sie mehr im aktuellen Fachbeitrag von Dr. Beate Großegger unter: 
https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/Corona_Leben_im_Ausnahmenzustand_Großegger_2020.pdf